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Monday, 8 February 2016

wasted days

Hallo ihr Lieben, 

Kennt ihr das, wenn ihr aufwacht, und nicht wisst, wo euch der Kopf steht, weil ihr so viele Dinge zu tun habt? Und dann, wenn man keine Ahnung hat wo man eigentlich anfangen soll, endet man meistens darin, einfach gar nichts zu tun, unfähig aufzustehen. Und so geht es weiter - und am Ende des Tages hat man dann das furchtbare Gefühl so viele Stunden einfach nur verschwendet zu haben. Mit Nachdenken, mit Dösen, mit Musik und mit zuviel Essen. Aber naja, manchmal geht es halt nicht anders. 

Heute ist so ein Tag, aber jetzt fühle ich mich wenigstens ein bisschen besser, denn ein Post ist doch auch schon etwas Produktives, oder?

Alles Liebe, und für die unter euch, die auch Ferien haben: Schöne Ferien!

Bella







Sunday, 18 October 2015

only time is ours // autumn

Hallo ihr Lieben, 

Sitzt ihr manchmal auch einfach nur da und fragt euch, wie schnell die Zeit eigentlich vergeht? Ich habe das immer schon gemacht, sogar als ich eigentlich noch zu jung hätte sein sollen um mir über den Lauf der Welt den Kopf zu zerbrechen - aber immer wieder fällt mir dann diese Liedzeile aus Ben Howard's I forget where we were ein: 

Only time is ours, the rest, we'll just wait and see.

Und ich denke, dass viel Wahrheit darin liegt. Vielleicht gerade weil es so paradox klingt: Die Zeit ist schließlich das einzige, über das wir absolut keinen Einfluss haben, wir können sie nicht aufhalten, wir können sie nicht zurückdrehen, egal wie sehr wir es wollen - und doch ist sie das einzige Fixe an diesem Leben, das einzige, das immer gleich bleibt, und was wir aus der Zeit, die uns auf dieser Welt zusteht machen, liegt allein in unseren Händen. Wir haben praktisch gesehen absolut nichts, was wir an der Zeit ändern können, aber am Inhalt dieser Zeit können wir alles ändern. So nach dem Motto: 
Nichts ist so beständig wie der Wandel. 











Alles Liebe und eine gute Woche, 
Bella

Thursday, 13 August 2015

let it all go - thoughtflow






Ich habe mir nie leicht damit getan loszulassen.
Irgendwo zu stehen, und zu fühlen wie alles wegfliegt.Ich habe mir nie leicht damit getan, und trotzdem halte ich es für so wichtig.
Manchmal kommt man an eine Stelle, da  wird es einfach zu viel. Und wenn das Leben so viel wird, dass man gar nicht mehr fühlt, ob man eigentlich lebt, oder nur existiert, vor sich hin vegetiert, wartet, ohne zu wissen worauf - dann ist der Zeitpunkt gekommen, um loszulassen, und die Gedanken rotieren zu lassen.

Wem habe ich meine Seele gegeben?An wen habe ich mich gekettet, ohne mir dessen bewusst zu sein?Von wem bin ich abhängig? Will ich denn abhängig sein?Verliere ich dadurch nicht die Kontrolle über mich selbst?Ist es nicht schon zu spät, wenn ich merke, dass ich ohne gewisse Menschen gar nicht mehr leben kann, so sehr sind sie schon in meinen Gedanken verankert?

Ich weiß es nicht.Aber vielleicht ist Nicht-Wissen auch eine Stufe des Loslassens.


Und wenn die Sonne untergeht, und ich den Wind spüre, und nur mehr ich und das Meer und die Musik existieren, dann bin ich für einen Moment lang schwerelos. Und vielleicht dauert dieser Moment irgendwann für immer.